Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung von Gasgeräten

Der Grund für einen Unfall mit Gasgeräten sind veraltete Geräte, schlechte Wartung, unsachgemäßer Anschluss, Überlastung oder zweckentfremdete Verwendung.

Daher sollten Anlagen für die Verwendung brennbarer Gase nur von Fachleuten (Installateur, Kundendienst der Gaswerke bzw. der Erzeugerfirma) errichtet und in Betrieb genommen werden.

Gasleitungen und Gasflaschenanschlüsse müssen dicht sein. Die Dichtheitsprüfung nur mit Prüfspray oder Seifenwasser durchführen.
Keinesfalls die Dichtheit durch Ableuchten mit offener Flamme überprüfen!

 

Bei Gasgeruch im Haus oder in der Wohnung besteht akute Expolsionsgefahr, daher sollten Sie folgendes beachten:

  • Betroffene Räume gut lüften
  • Kein offenes Feuer oder Licht verwenden (Explosionsgefahr!)
  • Keine Lichtschalter betätigen (kann zur Funkenbildung im Schalterinneren führen -> Explosionsgefahr!)
  • Keine Klingelanlage betätigen (kann zur Funkenbildung im Gerätinneren führen -> Explosionsgefahr!)
  • Nicht in diesen Räumen telefonieren (kann zur Funkenbildung im Gerätinneren führen -> Explosionsgefahr!)
  • Elektrische Geräte im bestehenden Schaltzustand belassen
  • Abschaltung nur außerhalb des Gefahrenbereichs vornehmen
  • Nachbarn verständigen (durch klopfen und nicht durch klingeln!)
  • Gasanspeisung schließen (beim Gaszähler oder beim Hauptventil der Hausanspeisung)
  • Gebäude verlassen
  • Feuerwehr und Gasversorgungsunternehmen benachrichtigen
  • Undichtheiten an Geräten oder Leitungen vom Fachmann beheben lassen.

 Quelle: Zivilschutzverband Österreich

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